Fronleichnam 2017

Erschienen am 19. Juni 2017 in Allgemein

Fiona Rank

 

Am vergangenen Donnerstag war es, wie jedes Jahr in den Pfingstferien, wieder so weit. Der Fronleichnams-Tag war angebrochen.

Schon am Vortag haben Micha und Fiona den Altar und die entsprechenden Blumen in Augenschein genommen, um dann am Donnerstag in den frühen Morgenstunden den Altar feierlich zu schmücken und zu gestalten.

Fronleichnam

Als dann um 8.30 der Gottesdienst und anschließend die Prozession begannen, bangten wir ein wenig, dass die Kerzen alle brennen und dass von unseren kleinen Zelten keines umfällt. „Lauf schnell vor und schau ob alles passt und vergiss nicht die Kerzen anzuzünden“ hörte man uns Pfadfinder kurz vor dem Altar flüstern. Aber es hatte alles gepasst. Die kleinen Zelte standen, keine Blume war verutscht oder gar verschwunden.

Aber was feiern wir da eigentlich?

Anders als es der Name „Leichnam“ vermuten lässt geht es gar nicht um Tod oder Trauer. Der Name kommt aus dem Althochdeutschen, „fron“ für „Herr“ und „lichnam“ für „Leib“. Die Hostie wird beim Umzug, als gewandeltes Brot des Lebens, feierlich durch den Ort getragen. So soll der Glauben in den Alltag getragen werden, in die Stadt und die Straßen in denen unser Leben stattfindet.

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