Irland 2018 – Auf der Suche nach dem Goldtopf

Erschienen am 19. August 2018 in Allgemein

Fiona Christoph

 

Seit Dienstag sind wir wieder da von unserer Irlandreise, zu der wir Anfang August aufgebrochen waren. Für 30 Pfadfinderinnen und Pfadfinder wurde am 02. August das gemeinsame Abenteuer Irland Realität. 12 Tage lang stand einiges auf dem Programm, Sightseeing, Wandern, andere Pfadfinder treffen und eine Geschichte über einen kleinen irischen Kobold der seinen Goldtopf verloren hatte.

Doch halt, wie ging das eigentlich los? Die Idee zur Irlandfahrt wurde schon viel früher geboren, nämlich im Frühjahr 2016. Das letzte große Auslandslager nach Schottland war 2012 und damit schließlich schon viel zu lange her. Zwei Jahre und viel Planung später war es dann heuer endlich soweit, die Rucksäcke waren gepackt und in aller Frühe ging es mit dem Bus zum Flughafen und von dort auf die grüne Insel. In zwei Reisegruppen flogen wir nach Dublin und von dort ging es mit dem Bus nach Galway, an das „Fahren auf der falschen Seite“ mussten wir uns erstmal gewöhnen.

In Galway wurden wir vom dortigen Pfadfinderstamm herzlich willkommen geheißen und durften in deren Gruppenräumen übernachten. Neben Sightseeing in Galway stand auch ein Gottesdienstbesuch, sowie ein Abend voller Begegnung, Spiel und Halstuchtauschens auf dem Programm. Halstuch tauschen? Was ist denn das, fragt sich vielleicht der ein oder andere. Unter Pfadfindern tauscht man das Halstuch als Zeichen der Freundschaft und der weltweiten Verbundenheit. „Ich kann mich bei jedem Halstuch noch genau erinnern, von wem ich es habe“ erzählte eine der Leiterinnen, die mit uns auf Fahrt war.

In den folgenden Tagen ging es dann vor allem zu Fuß durch Irland, denn wir wanderten egal bei welchem Wetter entlang der Atlantikküste. Im Verlauf der drei Tage wurden wir richtig flott im „Regen-Cover“ über den Rucksack ziehen, aber lasst euch nicht täuschen, der leichte Niesel war zum Wandern ideal. Denn im Vergleich zu unserem Probe Hike (hier gibt es auch zu diesem einen Beitrag) im Juni, war das Wetter richtig angenehm.

Unsere Wanderung führte uns über Fanore, wo wir an einem Sandstrand im Meer baden konnten, nach Doolin, einem kleinen Ort der berühmt ist für Pubs und irische Live Musik, über die Cliffs of Moher bis zum Surferparadies Lahinch. „Das Highlight der Wanderung waren die Cliffs of Moher“ hörte man von vielen Seiten.

Die weltberühmten Steilklippen sind knapp 14 Kilometer lang und gehen an der höchsten Stelle 120 m in die Tiefe. Puh, da mussten wir gut aufeinander aufpassen, damit niemand hinunterfällt. Geschafft, aber auch sehr stolz aufeinander, kamen wir am Abend des dritten Tages in Lahinch an und genossen unseren „Entspannungstag“ im Schwimmbad und mit Strandspaziergängen.

Nach dem Wandern ging es dann entspannter weiter und mit öffentlichen Verkehrsmitteln wurde der Rest der Republik Irland erkundet. Ein Zwischenstopp in Killarney und ein Besuch des Nationalparks durften dabei natürlich nicht fehlen. Wir besuchten Muckross Abbey, eine alte Franziskaner Abtei, sowie in Kleingruppen weitere Teile des Nationalparks, wie beispielsweise die Torc Wasserfälle.

Die letzten Tage verbrachten wir wieder bei Pfadfindern, diesmal in der Hauptstadt Dublin, welche auch für ausgiebige Sightseeing-Touren und Einkäufe genutzt wurde. Übrigens, auch den Goldtopf haben wir in Dublin gefunden, er war in einem Park versteckt. Am Dienstag (14. August) kamen wir dann wieder in München an, geschafft, aber mit vielen aufregenden Geschichten fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Kelheim und konnten den dort wartenden Eltern in die Arme fallen.

 

 

 

Ein herzliches Dankeschön soll an dieser Stelle auch unseren Unterstützern ausgesprochen werden, die uns auf unseren Aktionen, bei Rent a Scout oder durch ihre Spende finanziell unterstützt haben und dadurch diese Art von Pfadfinderarbeit erst möglich machen.

 

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